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Digitale Verfahren und Prozesse

Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, Qualität und Konformität effizienter, kontinuierlicher und vorausschauender zu bewerten. Während klassische Prüfungen häufig zu festgelegten Zeitpunkten stattfinden, können moderne Sensorik, vernetzte Systeme und datenbasierte Verfahren Informationen über den Zustand von Produkten und Anlagen fortlaufend erfassen und auswerten.

Remote Monitoring ermöglicht die Überwachung aus der Ferne, während Predictive Maintenance Daten nutzt, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und Wartungsmaßnahmen gezielter zu planen. Daten- und KI-basierte Prüfverfahren können große Mengen an Mess-, Sensor- oder Bilddaten analysieren, Muster und Abweichungen erkennen und Prüfende bei der Bewertung unterstützen. Auch Remote-Verfahren für Prüfung und Kalibrierung können dazu beitragen, Prozesse zunehmend digital und ortsunabhängig durchzuführen.

Damit entwickelt sich die Qualitätssicherung von punktuellen und teilweise reaktiven Prüfungen zunehmend hin zu datengetriebenen, zustands- und risikoorientierten Verfahren. In Verbindung mit digitalen Prüfberichten, Kalibrierscheinen und weiteren digitalen QI-Werkzeugen können so durchgängige digitale Prozessketten entstehen.

Wichtig ist dabei: Neue digitale und KI-gestützte Verfahren müssen validiert, nachvollziehbar und rechtlich anerkannt sein. Auch bei zunehmender Automatisierung bleibt die Rolle menschlicher Expertinnen und Experten zentral.